Lass uns darüber reden…

…aber ich bin doch Vorstand!

 

Lassunsdarüberreden

Das Leben ist eines der härtesten. Da hat man (fast) alles erreicht und dann muss man doch endlos lange Diskussionen führen, bis schlußendlich das passiert, was man anordnet? Scheuen wir Mitteleuropäer uns vor klaren Ansagen und Befehlsketten? In „Lass uns darüber reden…“ macht eine Führungskraft seinem Vorstand das Leben schwer.

Warum?

In München sagt man: „Wer ko, der ko!„. Dieser Ausspruch vom Kutscher Franz Xaver Krenkl gegenüber Kronprinz Ludwig zeigt, das Hierarchie nichts ist als ein schwammiges Kosntrukt – wenn man das richtige Gegenüber hat! Einfach gesagt: ein gute Banker erkennt in Sekundenschnelle (ganz unabhängig von Unternehmenskulturen und Führungsstilen) was geht und was nicht. Und wenn´s geht (wenn ma ko), dann macht man halt dem Vorgesetzten das Leben schwer.

Natürlich will niemand eine Ja-Sager-Kultur, schon gar nicht bei Führungskräften! Doch bei mancher Diskussion geht es nur ums Prinzip, gar nicht darum, recht zu haben! Es geht nur darum, andere zu dominieren. Selbst wenn die andere Person im Top-Management sitzt.

Heute im Der-Bank-Blog.de

Heute ist ein toller Tag: mein neues Buch „Bankers still have more fun – die neuesten Geschichten“ ist die Buchempfehlung im Der-Bank-Blog.de.

Aber lest selbst!

Mehr Informationen gibt es auf meiner Homepage www.michellemont4u.com.

Geschichten, die das Leben schreibt.

Bankers still have more fun

Die neuesten Geschichten

Endlich ist es da, das neue Buch „Bankers still have more fun“. Ich habe lange daran gearbeitet und nun freue ich mich, Euch den neuen Lemont vorstellen zu dürfen. Die neuesten Geschichten drehen sich wieder um die spannenden Erlebnisse von Bankern in ihrem sich immer schneller verändernden Arbeitsumfeld.

Es ist ein klein wenig wie beim Enthüllungsjournalismus, denn auch ich decke die eine oder andere lustige Geschichte auf, die so und nicht anders hätte tatsächlich auch passieren können. Ist natürlich nicht der Fall, hätte aber sein können.

Dass der Vorstand einer Großbank bei kritischen Entscheidungen tatsächlich einen „Würfel der Entscheidung“ zu Rate zieht, wäre eine böse Verleumdung. Natürlich wird im Vorstand nicht wortwörtlich gewürfelt. Aber wenn man sich aber so manches Ergebnis ansieht – könnte gut so sein.

Oder in der Geschichte „Wenn Banker fliegen“: habt Ihr schon einmal den Kampf um den Stauraum im Flugzeug miterlebt? Handgepäck lautet das Stichwort und das ist auch das Motiv der Geschichte. Bei meinen vielen beruflichen Reisen habe ich einiges miterlebt, und das möchte ich gerne mit Euch teilen. In lustigen Geschichten, ohne Gram und ohne erhobenen Zeigefinger.

In „Bankers still have more fun“ setze ich den Bankern (immer geschlechtsneutral gesprochen) ein kleines Denkmal. Meine Erkenntnis – nach nun doch einigen Jahrzehnten in der Kreditwirtschaft – lautet: Banker sind Menschen wie alle anderen auch. Nicht besser und nicht schlechter, auch wenn der Ruf der Branche seit der Finanzkrise gewaltig gelitten hat. Der Vergleich mit einem windigen Rechtsanwalt, der im Nebenberuf auch noch gebrauchte Autos verkauft, musste immer wieder herhalten, um die Imagewerte der Banker zu erklären.

„Die neuesten Geschichten“ zeigen aber auch, dass die Banker nach wie vor sehr selbstbewusst sind, und sich nicht beirren lassen. Selbst wenn einmal eine halbe Milliarde Dollar unauffindbar ist, oder wenn ein erfolgsverwöhnter Manager seinen Arbeitsalltag (fast) ganz alleine managen muss: Banker sind immer oben auf.

Die Bankbranche nüchtern zu betrachten würde ihr nicht gerecht werden. Deswegen rücke ich hier mit Ironie und Sarkasmus aus und spanne einen Bogen von allgegenwärtigen Effizienzprogrammen „Druck mich“ bis hin zum wahrhaft „Letzten Kapitel“. Als kleine Ergänzung gibt es noch eine Sammlung der besten Geschichten von Michel Lemont aus der Rubrik Humor im „Der-Bank-Blog.de„.

Viel Spaß beim Lesen und habt eine tolle Zeit mit „Bankers still have more fun„.