Zeiträuber voraus – Aye aye, Captain!

Jack Sparrow hatte es ja gut. Er war, so zeigen es zahlreiche zeitgeschichtliche Dokumentationen, die meiste Zeit ziemlich blau und auch – wenn ich das so unverblümt sagen darf – ziemlich gaga. Ideale Voraussetzungen für einen Seeräuber.

Die Räuber der Jetztzeit sind da weniger gnädig und kommen auf leisen und nüchternen Pfoten daher. In Zeiträuber berichte ich – wie immer frei erfunden – über die Creme de la Creme jener Gattung von Kolleginnen und Kollegen, die sich gnadenlos über uns hermachen und uns das liebest rauben, was wir in unserem harten Bankeralltag haben: unsere Zeit.

Der Vergleich mit dem Priaten der Karibik kommt nicht von ungefähr: Du segelst so dahin, ganz entspannt und kommst deinem Tagewerk nach. Die Sonne scheint, es ist herrlich warm und kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Und doch droht Unheil. Denn am Horizont erscheint das gefürchtete Zeichen der Piraten: die Totenkopfflagge – oder verniedlichend auch
Jolly Roger genannt!

Was tun? Fliehen? Kämpfen? Jetzt ist guter Rat teuer. Wer sich im Voraus schon clevere Strategien überlegt hat, ist jetzt fein raus.

Gegen Zeiträuber habe ich die eine oder andere wirksame Maßnahme erarbeitet. Und natürlich auch in der Realität bereits erprobt. Nun ist es an der Zeit, diese Strategien mit all jenen zu teilen, die ebenfalls unter den Freibeutern des Büroalltags leiden.

Ich rufe euch zu: auf ins Gefecht. Versenkt die Zeiträuber! Oder macht euch davon, solange es noch geht.

Aye, aye, Captain!